
06.04.2025
Infostand auf dem Frühjahrsmarkt:
Erneute Bierdeckel-Aktion
Günter Fabricius, Annette Bretall, Jürgen Sirges, AnnaMo Schäfer und Corinna Dammeyer
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08.05.2025
80 Jahre Befreiung vom Faschismus
Gemeinsame Gedenkveranstaltung mit dem Verein Stolpersteine e.V. vor der Auferstehungskirche
Mit einem gespannten Seil. das symbolisch den Zeitstrahl von 8o Jahren darstellen sollte, also vom Ende des 2. Weltkriegs 1945 bis heute, visualisierten wir diese Zeitspanne.
In 10 Jahresschritten wurden historische Ereignisse benannt, z.B: 2010, die erste Stolperstein-Verlegung in Bad Oeynhausen vom Künstler Gunther Deming, dem bis heute weitere 32 folgen sollten. Ebenfalls wurde die 1985, viel beachtetet Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, teilweise zitiert, der den 08.Mai erstmalig als Tag der Befreiung benannte. Auch das Mahnmal vor dem Wittekindshof, welches 1995 aufgestellt wurde und die Inschrift trägt: „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“ , fand Erwähnung. So beteiligten sich eine Gruppe von Bewohnern mit Redebeiträgen an der Veranstaltung.
Den musikalischen Rahmen gestaltete, sehr beeindruckend, das Klezmer-Trio „Kleswecan“.

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Juni 2025
Aufstellung der 2. Bank „Kein Platz für Ausgrenzung“ bei The Hive – She Does Future

Über unsere zweite Bank-Aufstellung bei der Zukunftswerkstatt „The Hive – She Does Future“ an der Adam-Opel Straße, haben wir uns sehr gefreut. Sonja O’Reilly und Linn Kaßner-Dingersen waren von unserer Anfrage sofort begeistert. Zumal diese Einrichtung viele Kinder und Jugendlich besuchen, die durch die Aussage der Bank hoffentlich zu Gesprächen angeregt werden. Stehen diese Bänke doch dafür, ein Zeichen zu setzen gegen jegliche Form der Ausgrenzung von Menschen aufgrund bestimmter körperlicher oder seelischer Merkmale, ihrer Herkunft oder Religion, ihres Geschlechts oder sexueller Orientierung.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Rotary Club Bad Oeynhausen-Minden, der die Aufstellung, durch die Übernahme der Finanzierung, ermöglichte.
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16. Juli 2025
Aufstellung der 3. und 4. Bank „Kein Platz für Ausgrenzung“ vor der Klinik am Rosengarten und der GollwitzerMeier-Klinik


Durch Vermittlung der stellvertretenden Bürgermeisterin Frau Nolte-Ernsting ist es gelungen, zwei weitere Bänke gegen Ausgrenzung in Bad Oeynhausen aufzustellen. Der Verwaltungsrat der Rehabilitationskliniken „Am Rosengarten“ und der „Gollwitzer-Meier-Klinik“ hat sich gerne bereit erklärt, die beiden Bänke vor ihren Klinik-Eingängen zu platzieren und zu finanzieren.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Kooperation und Unterstützung sowie die technische Umsetzung unseres Projektes.
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25. August 2025
Podiumsdiskussion in der Druckerei mit den Bürgermeister-Kandidat:innen
Mehr als 220 Personen zeigen Interesse an der Veranstaltung in Kooperation mit dem Begegnungzentrum Druckerei und folgten unserer Einladung. Nicht zuletzt durch die professionelle Moderation der beiden Zeitungsredakteure entfachte sich eine angeregte Diskussion zu den vom Bündnis vorgegebenen Themenfeldern: Vielfalt, Menschenwürde und Toleranz.

Thorsten Gödecker von der Neuen Westfälischen und Malte Samtenschnieder vom Westfalen-Blatt moderierten die Veranstaltung.

Die Kandidat:innen: Lars Bökenkröger (CDU), Henrike Diestelhorst (SPD), Michael Grove (AfD), Andreas Korff (BBO) und Thomas Schmidt (Grüne).

18. November 2025
Im November 2025 wurde bereits die 5. Bank gegen Ausgrenzung von unserem Bündnis aufgestellt.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass der Förderverein des Herz-und Diabeteszentrums NRW die Bank gespendet hat, so dass sie am neuen Standort der Kita „Rappelkiste“, an der Uhlandstraße, im Beisein von Dr. Katrin Overlack (Geschäftsführerin des HDZ), Achim Fahrenkamp, Andreas Huneke und Volker Nolting (Vorstandsmitglieder des Fördervereins) sowie Hartmut Birkelbach, Gerold Haug und Max Louis Holtkamp (Bündnis), aufgestellt werden konnte.

10. Dezember 2025 – Tag der Menschenrechte
Veranstaltung „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt“
Am 10.12.25, dem Tag der Menschenrechte, organisierten wir erneut eine Gedenkveranstaltung, um an die ertrunkenen Menschen im Mittelmeer zu erinnern. Für jeden Ertrunkenen oder Vermissten wurde ein Papierboot gefaltet. Der Wittekindshof, Schüler*innen des Immanuel-Kant-Gymnasiums, der Realschule Nord, das Bündnis für Vielfalt Löhne und viele Einzelpersonen falteten Papierboote. Sie symbolisierten die hohe Zahl an Menschen, die auf der Flucht allein im Mittelmeer ertrunken sind oder vermisst werden.
Während der Veranstaltung sammelte das Bündnis Spenden für die Organisation United4Rescue, die sich aktiv an der zivilen Seenotrettung mit ihren Schiffen beteiligen.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Beiträgen der Musiker Kai Schmittmann und Axel Woelk. Mit einem musikalisches Intro unterstützte die Sambagruppe des Wittekindshofs die Veranstaltung.






Nach der Gedenkveranstaltung wurden die Boote in einem Schaufenster in der Fußgängerzone ausgestellt und durch Informationen ergänzt:
Jeden Tag wagen Menschen die Flucht über das Mittelmeer – voller Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit.
Doch für Tausende endet diese Hoffnung im Meer.
3.530 Menschen – Frauen, Männer, Kinder –
sind im Jahr 2024 auf dieser Route verschwunden oder ertrunken.
3.530 Geschichten, Träume, Familien.
3.530 Leben, die nie hätten enden dürfen.
Sie flohen vor Krieg, Hunger, Gewalt und Verfolgung.
Und sie fanden nicht das, was jedem Menschen zusteht: Schutz,
Würde, ein Morgen.
Ein Meer aus Papierbooten
Wir machen jedes einzelne dieser Leben sichtbar.
3.530 Papierboote – ein stilles, eindringliches Bild der Trauer.
Ein Zeichen gegen das Vergessen.
Ein Zeichen dafür, dass jedes Leben zählt.
Wir gedenken der Toten.
Wir erinnern an ihre Namenlosen Geschichten.
Und wir erheben unsere Stimme gegen eine humanitäre Katastrophe, die längst nicht vorbei ist.
Für Menschlichkeit.
Für Würde.
Für das Recht auf Leben.